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Immobilien von privat ohne Makler verkaufen und vermieten

In Makeln, Verkaufen, Vermieten am 05/11/2009 um 12:20 pm

Soll privates Immobilieneigentum verkauft oder vermietet werden, stehen Verkäufer und Vermieter nicht selten vor der Frage, welcher Vermarktungsweg für ihr Immobilienangebot gewählt werden soll und voraussichtlich der beste ist.

Während sich der eine Teil für die Vermittlung durch einen Immobilienmakler entscheidet, entschieden sich nach Schätzungen von Immobilien Experten 2008 ca. 50% aller privaten Verkäufer und Vermieter für die Selbstvermarktung ihres Immobilienangebotes.

Ob und in wieweit die derzeitige wirtschaftliche Situation in Deutschland Einfluss auf das Verhalten von privaten Immobilien Käufern und Verkäufern bei der Entscheidung  für oder gegen ein Maklerbeauftragung haben wird und ob es daurch 2009 zu einer signifikanten Verschiebung der Marktanteile privater und maklergeführter Angebote kommen wird, soll die aktuelle Umfrage vom ImmoObserver zeigen.

Immobilienmakler warnen naturgemäß immer wieder vor Selbstvermarktungsversuchen beim Immobilienangebot. Dies allerdings nicht immer mit dem gewünschten Erfolg, denn die Argumentationskette pro Maklerbeauftragung ist nicht selten dünn und die Vermittlungsquote – der prozentuale Anteil der tatsächlich vermittelten Angebote – ebenso allzu häufig unbefriedigend wie der Faktor Zeit. Dies spiegeln Studien und Umfragen aus 2008 wider. Hinzu kommt, dass Immobilienmakler sich selbstverständlich für ihre Arbeit, ihr Fachwissen im Erfolgsfall entlohnen lassen, was insbesondere bei dem Verkauf von Immobilien den Erlös schmälert oder das Angebot für den Käufer verteuert.

Auf der anderen Seite sollten private Selbstvermarkter von Immobilien die Warnungen der Maklerschaft nicht so einfach in den Wind schlagen, denn erfahrungsgemäß birgt jedes Immobilienangebot Risiken in sich – privat wie gewerbliche. Vordergründig wurden bei der Selbstvermarktung von Immobilien in der Vergangenheit mangelnde Vorbereitung, zu geringer persönlicher Einsatz, fehlende Marktkenntnis, zu große Unbekümmertheit, Fehler im Angebot (Werbung), der Durchführung sowie der Abwicklung als Hemmnisse festgestellt.

Die Gefahren für private Verkäufer und Vermieter mögen auf den ersten Blick vielfältig erscheinen, sind aber mit ein wenig Engagement für nahezu jeden zu bewältigen, behauptet Stephan Probst, Experte für die Vermarktung von Bestandsimmobilien und Autor verschiedener Bücher und Ratgeber für die Immobilienvermarktung.

Sein aktueller Ratgeber Immobilien von/an privat – Wissen, Hilfen und Anleitungen für den Verkauf und die Vermietung von privatem Wohnraum setzt dort an, wo nicht selten bereits das meiste Geld für Verkäufer und Vermieter verloren geht, bei der Vorbereitung und endet mit Hinweisen zur Vertragsgestaltung. Ein in 10 Bausteine unterteilter chronologischer Ablaufplan soll Verkäufern und Vermietern helfen Fehler in der Abwicklung zu vermeiden und nichts zu vergessen. Der Praxisteil enthält zudem Anleitungen und Muster zur Exposé- und Anzeigengestaltung.

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Immobilien von/an privat Wissen, Hilfen und Anleitungen für den Verkauf und die Vermietung von privatem Wohnraum | Stephan Probst | ISBN 978-3000246258

Immobilienkaufvertragsrecht Kaufverträge für Bestandsimmobilien sicher ausgestalten

In Kaufen, Verkaufen am 05/08/2009 um 8:49 am

Ihre Rechte sichern und über Pflichten und Verpflichtungen aufgeklärt sein, sollten Immobilien Käufer und Verkäufer, bevor es an die Unterzeichnung des Immobilienkaufvertrages geht.

Immobilienkaufverträge regeln Rechte und Pflichten von Käufern und Verkäufern. Sie können Ansprüche sichern, aber auch den Totalverlust bedeuten, wenn die beurkundeten Vertragsvereinbarungen nicht – wie erforderlich – greifen.

Während es Verkäufern in der Regel vorrangig um die Sicherung der im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreissummen geht, was angesichts möglicher Haftungsfolgen – auch für Verpflichtungen, die der Käufer eingegangen ist – zumindest fahrlässig ist, geht es für den Käufer vorrangig darum, dass die Übergabe der Immobilie fristgerecht erfolgt, die Voraussetzungen zur Umschreibung seitens des Verkäufers erfüllt werden, er nicht mit möglichen Folgekosten – bspw. durch notwendige unbekannte Mängelbeseitigungen -  belastet wird sowie die Sicherheit, dass geleistete Zahlungen auch tatsächlich zum Erhalt der vereinbarten Gegenleistungen führen.

Um allein diesen Ansprüchen – die keineswegs vollständig sind, will man tatsächlich sichere Verträge beurkunden – an einen Immobilien Kaufvertrag gerecht zu werden, ist eine genaue Prüfung der vorgelgeten Vertragsinhalte für die Parteien unumgänglich.  Besonders wichtige Punkte, die geprüft werden sollten, sind:

  • Liegen die benötigten Unterlagen vollständig vor?
  • Sind alle Detailvereinbarungen enthalten?
  • Ist der Kaufpreis geschützt?
  • Ist die Besitzübergabe sicher?
  • Ist Vorsorge für Haftung, Scheidung, Erbfall getroffen?
  • Stimmen die Grundbucheintragungen?
  • Was ist günstiger: Erwerb von Miteigentumsanteilen oder in BGB-Gesellschaft?
  • Gibt es Rechts- oder Sachmängel: Baulasten, Bebaubarkeit, Altlasten?
  • Welche Aufklärungspflichten bestehen?
  • Kaufpreisfinanzierung und Grundschuld.
  • Vollständigkeit der Beurkundung. Wurden alle beurkundungspflichtigen Vereinbarungen berücksichtigt?

Nicht selten wird auch mit so genannten Nebenabreden allzu fahrlässig umgegangen. Sie können ebenso zur Rückabwicklung oder Nichtigkeit von Immobilien Kaufverträgen führen wie unvollständige Beurkundungen (Schwarzkauf).

Anders als viele Käufer und Verkäufer vermuten mögen oder vielleicht auch erwarten, sind Notare keineswegs dazu da als „Schiedsrichter” zwischen den Parteien zu fungieren oder Sachverhalte zu bewerten. Der Notar erklärt lediglich parteilos unvorteilhafte Vertragsklauseln und beurkundet die Willen der Parteien. Er wird in der Angelegenheit, die Gegenstand der jeweiligen Urkunde ist, außerhalb der notariellen Amtstätigkeit nicht tätig. Wodurch was und welche Einzelheiten im Einzelnen beurkundet werden und damit, wie viel Sicherheit ein Kaufvertrag am Ende tatsächlich bietet,  allein in der Verantwortung von Käufer und Verkäufer liegen.

Buchempfehlungen:
Immobilienkaufverträge Teil 1 - Was Käufer und Verkäufer wissen sollten | Dr. Stefan Zimmermann | ISBN 978-3-00-025239-6
Immobilienkaufverträge Teil 2 – Der notarielle Kaufvertrag und was Makler über ihn wissen sollten (Profi-Edition) | Dr. Stefan Zimmermann | ISBN 978-3-00-025540-3

UMFRAGE: Wer sucht wo wie was in Deutschland, wenn es darum geht seine Wohnträume zu verwirklichen?

In Kaufen, Mieten, Umfragen am 05/12/2009 um 6:50 pm

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Haben auch Sie bereits vergeblich nach dem passenden Angebot an Häusern und Wohnungen zur Miete oder zum Kauf gesucht? Dann

beantworten Sie uns bitte die nachfolgenden Fragen und senden Sie damit eine klare Botschaft an alle Immobilienanbieter.

Nicht selten ist die Müh’ vergeblich, wenn es um das schnelle Auffinden von passenden Immobilienangeboten geht.

  • Sind Sie wie wir der Meinung, dass das Immobilienangebot insgesamt zu unstrukturiert ist?
  • Empfinden Sie es auch als eine Zumutung, sich durch ein Dschungel von  Angeboten für Häuser und Wohnungen kämpfen zu müssen, um am Ende dann doch nicht das passende Kauf- oder Mietangebot zu finden?
  • Wünschen Sie sich einen transparenteren Kauf- und Mietmarkt?
  • Sind Sie an schnellen Suchergebnissen ohne Umwege interessiert, wenn es darum geht Ihre Umzugspläne zu verwirklichen?

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